TIC Šentjur

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Familie Ipavec

Wenn die Haustür der Familie Ipavec geöffnet wird, kommen zum Vorschein zahlreiche Geschichten. Diese Geschichten sprechen über die Familie Ipavec – eine Dynastie der Musiker, Ärzte und große Vaterlandsliebenden, die der slowenischen Nation reiche Musikwerke hinterlassen haben, die noch heute überall Anklang finden. Es ist wert, ihnen zuzuhören – sowohl den Geschichten als auch der Musik!


Die Familie Ipavec ist in Šentjur seit 1805 vorhanden, als sich Franc Ipavec am Platz St. Georgen unter Rifnik ansiedelte. Da begann er mit seiner ärztlichen Praxis. 1814 heiratete er Katarina Schweighofer, ein vornehmes Mädchen,  das in Wien geboren und erzogen wurde. Katarina hatte ein außerordentliches Musiktalent. Sie spielte Harfe und Klavier. In ihrer Ehe mit Franc Ipavec wurden drei Söhne und sechs Töchter geboren. Franc stieg in hohe Gesellschaftskreise mit zusätzlicher Bildung in Wien, wo er lernte, den grauen Star zu operieren. Zum ersten Mal erschien in seiner Praxis Musik als Therapie zur Schmerzlinderung. Er schenkte eine große Aufmerksamkeit Hygienegewohnheiten und ermunterte und gewöhnte seine Patienten an die Sauberkeit des Körpers und der Räume. Das war sehr wichtig in der Zeit der Verbreitung ansteckender Krankheiten.


Der Erstgeborene Alojz gilt als der musikalischste Sohn von Franc Ipavec. Er hatte denselben Beruf wie sein Vater. In Wien studierte er Medizin und wurde Militärarzt. Seine künstlerische Ebene war sehr hoch und zeigt sich in seinen Walzern. Leider erkrankte er an dem Bauchtyphus und starb, als er kaum vierunddreißig Jahre alt war.


So wie der ältere Bruder Alojz machten sich auch Benjamin und Gustav auf den beruflichen Weg zum Mediziner. Ihre Freizeit widmeten sie der Musik und die ganze Zeit pflegten sie die Vaterlandsliebe. Beide beendeten das Studium an der medizinisch-chirurgischen Schule in Graz. In Wien erwarben sie das Doktordiplom und hiermit sicherten sie sich ein sorgloses Leben. Die Brüder beendeten ihr Medizinstudium in den letzten Monaten des Lebens ihres Vaters.


Nach dem Studium wurde Benjamin in der Kinderklinik Graz beschäftigt. Er wird als ein wichtiger Komponist der Romantik erwähnt. Obwohl er keine offizielle Musikausbildung hatte, waren seine Kenntnisse, über die er als Komponist und Dirigent verfügte, achtungswert. Er vertonte einige Erweckungslieder, zum Beispiel Zdravljica (Trinkspruch) von France Prešeren, Ilirija oživljena (Wiedererstandenes Illyrien) von Valentin Vodnik und Domovini (An die Heimat) von Jakob Razlag. Seine Werke wurden im Ausland bekannt und geschätzt, aber er blieb wegen seines Bewusstseins vor allem ein vaterlandsliebender Komponist. Bekannt sind vor allem die Oper Teharski plemiči (Die Edelleute von Teharje), die erste slowenische Operette Tičnik (Der Vogelkäfig) und viele Kunstlieder. Er heiratete Ana Wokaunova. Zusammen konnten sie keine Kinder bekommen. Als er älter war, kam er mehrmals nach St. Georgen. 1908 wurde er vom Gustavs Tod sehr betroffen und in demselben Jahr verstarb er auch.


Nach dem Studium setzte Gustav die Praxis seines Vaters in St. Georgen fort. Er heiratete Karolina Amon aus Laško. In ihrer Ehe wurden zehn Kinder geboren, unter denen viele das Musiktalent hatten. Gustav ließ eine Villa gegenüber der Villa seines Vaters bauen, in der er seine ärztliche Praxis errichten ließ. Im Jahre 1869 wurde er zum Bürgermeister der Marktgemeinde St. Georgen und blieb auf dieser Position bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.  Eine große Ehre wurde St. Georgen mit dem Besuch des Kaisers Franz Josef 1883 erwiesen.


Im dynamischen Leben von Gustav war Musik immer vorhanden. Er vertonte meistens die Verse slowenischer Dichter und zu diesem Zweck nutzte er einen guten Chor, der ihm zur Verfügung in St. Georgen stand. Bekannt sind vor allem: Vse mine (Alles vergeht), O mraku (Bei der Dämmerung), Slovenec sem (Ich bin Slowene). Er strebte immer nach der Gründung der Landwirtschaftsschule in St. Georgen. Seine Bemühungen trugen Früchte im Jahre 1910, zwei Jahre nach sseinem Tod.


Gustavs Sohn Josip wurde 1873 geboren und hatte das größte Musiktalent. Er studierte Medizin an der Medizinischen Universität Graz. Schon als Student komponierte er das erste slowenische Ballett Možiček (Das Hampelmännchen), dem viele Komplimente zuteilwurden, und Musik für Lieder. Bekannt ist sein Lied für vier Sänger Imel sem ljubi dve (Ich hatte zwei Lieben). Josip war kein Romantiker mehr so wie sein Onkel Benjamin, sondern er nahm zum Vorbild moderne Richtungen. Auch die Operette Princesa Vrtoglavka (Prinzessin Tollkopf) gehört zu seinen Werken. Josip übernahm die Praxis seines Vaters in St. Georgen. Er heiratete Albertina Novoszad und in ihrer Ehe wurden zwei Kinder geboren – Jože und Teodor. Er starb im Jahre 1921.


Die Geschichte der Dynastie wird mit Josip beendet, aber die Familie Ipavec lebt so oder anders weiter. Šentjur ist stolz auf seine großen Männer. Ihr Erbe wird im Haus aufbewahrt, das so viele Erinnerungen trägt und so viele Geschichten erzählt, dass es eine Sünde wäre, wenn wir ihnen nicht zuhören würden.

 

LERNEN SIE FAMILIE IPAVEC KENNEN!


In der Stadt der Familie Ipavec laden wir Sie ganz herzlich zum Ipavec-Haus ein, wo die Geschichten über die Dynastie Ipavec auf Sie warten. In Šentjur heißen Sie nette Leute immer willkommen und können an verschiedenen Kultur- und anderen Veranstaltungen teilnehmen, die mit der Familie Ipavec verbunden sind.

 

 

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